{"id":945,"date":"2016-09-01T19:33:00","date_gmt":"2016-09-01T19:33:00","guid":{"rendered":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/2016\/09\/01\/elaine-thompson-besticht-bei-weltklasse-zurich\/"},"modified":"2025-03-24T19:53:35","modified_gmt":"2025-03-24T19:53:36","slug":"elaine-thompson-besticht-bei-weltklasse-zurich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/2016\/09\/01\/elaine-thompson-besticht-bei-weltklasse-zurich\/","title":{"rendered":"Elaine Thompson besticht bei \u201eWeltklasse Z\u00fcrich\u201c"},"content":{"rendered":"<p><b><link http:\/\/zurich.diamondleague.com\/programm_resultate_zurich\/#baseFrame#\/live\/outputs\/results\/iaaf\/atResults\/js\/mappings\/current#CurrentInit#CURRENTEVENT_JSON - external-link-new-window \"Opens external link in new window\">Ergebnisse<\/link><\/b><\/p>\n<p>Die Sprinterin gewann zun\u00e4chst in einem denkw\u00fcrdigen Rennen die 200 Meter in 21,85 Sekunden, einem neuen Diamond-League-Rekord, knapp vor der Weltmeisterin Dafne Schippers (Niederlande; 21,86 sec) und f\u00fchrte zum Schlusspunkt die jamaikanische Staffel noch zu einem klaren Sieg (41,65 sec).<\/p>\n<p>F\u00fcr neue Meetingrekorde sorgten der Dreisprung-Olympiasieger Christian Taylor (USA; 17,80 m) und Steeple-Weltrekordhalterin Ruth Jebet (Bahrain; 9:07,00 sec). Kugelstosser Tom Walsh (Neuseeland) erzielte mit satten 22,20 Metern einen neuen Ozeanienrekord.<\/p>\n<h2>Kariem Hussein und Selina B\u00fcchel begeistern mit viel Mut<\/h2>\n<p>Die Schweizer Top-Athleten elektrisierten das Publikum im mit 25.000 Zuschauern ausverkauften Stadion Letzigrund. Allen voran waren es H\u00fcrdenl\u00e4ufer Kariem Hussein und 800-Meter-L\u00e4uferin Selina B\u00fcchel, die offensive und damit sehr mutige Rennen zeigten.<\/p>\n<p>Am Ende wurden sie f\u00fcr diesen Mut aber ebenso wenig belohnt wie der US-L\u00e4ufer Evan Jager, der auf den 5.000 Metern nach zwischenzeitlich fast hundert Metern Vorsprung noch abgefangen wurde. Bei den Zuschauern gewann er damit viele Sympathien und wurde wie die einheimischen Stars mit einem Sonderapplaus belohnt.<\/p>\n<p>\u201eWeltklasse Z\u00fcrich\u201c war der Diamond League-Final. Am Ende ging die Diamond Trophy in 16 Disziplinen an die erfolgreichsten Athleten des Jahres.<\/p>\n<h3>Der Meetingabend von Disziplin zu Disziplin<\/h3>\n<h4><\/h4>\n<h4>M\u00e4nner<\/h4>\n<p><b>100 m<\/b><\/p>\n<h3>Asafa Powell nutzt seine Chance<\/h3>\n<p>Ex-Weltrekordler Asafa Powell packte im Letzigrund seine Chance beim Schopf. Mit nur sechs Punkten war er in der Diamond Race-Wertung angereist, mit der Diamond Trophy und 40.000 US-Dollar darf der Jamaikaner die Heimreise antreten. Der Schl\u00fcssel daf\u00fcr: Nat\u00fcrlich sein \u00fcberzeugender Sieg in 9,94 Sekunden. Es war sein 98. Rennen unter zehn Sekunden. Noch entscheidender allerdings: Der Afrikameister Ben Youssef Meit\u00e9 (Elfenbeink\u00fcste) musste sich im Kampf um Platz zwei um vier Tausendstel dem S\u00fcdafrikaner Akani Simbine (beide 9,99 sec) geschlagen geben. Das kostete ihm die entscheidenden vier Punkte f\u00fcr den Gesamtsieg.<\/p>\n<p><b>400 m<\/b><\/p>\n<h3>LaShawn Merritt rettet den Sieg ins Ziel<\/h3>\n<p>LaShawn Merritt, Peking-Olympiasieger und Olympia-Dritter von Rio, ging das Rennen forsch an. Am Ende wurde es f\u00fcr den US-Amerikaner doch noch eng, denn Bralon Traplin (Grenada) kam auf der Bahn neben ihm in grossen Schritten immer n\u00e4her. In 44,64 Sekunden rettete LaShawn Merritt aber mit den letzten Reserven und sechs Hundertstel Vorsprung auf den Olympia-Siebten Platz eins ins Ziel. Die Belohnung: Mit einer guten Ausbeute von 50 Punkten eine dritte Diamond Trophy f\u00fcr den Troph\u00e4enschrank und weitere 40.000 US-Dollar auf dem Konto. <\/p>\n<p><b>5000 m<\/b><\/p>\n<h3>Mutiger Evan Jager nicht belohnt<\/h3>\n<p>Evan Jager, der Olympia-Zweite \u00fcber 3000m Steeple, war es, der als einziger das Tempo der Pacemaker annahm. Die Konkurrenz hielt sich zur\u00fcck. So kam es, dass der US-Amerikaner bereits nach dem ersten Kilometer rund dreissig Meter Vorsprung hatte. Diesen baute er zwischenzeitlich auf fast 100 Meter aus. Richtig rund ging es erst auf der letzten Runde, als die Jagd nach dem F\u00fchrenden volle Fahrt aufnahm. 110 Meter vor dem Ziel war Evan Jager f\u00e4llig: Der \u00c4thiopier Hagos Gebrhiwet st\u00fcrmte nicht nur an ihm vorbei, sondern in 13:14,82 Minuten auch zum Gewinn des Diamond Race. Evan Jager, der von den Zuschauern f\u00fcr seinen Mut mit einem Sonderapplaus gefeiert wurde, blieb in 13:16,86 Minuten Platz drei hinter Paul Chelimo (USA; 13:16,51 min).<\/p>\n<p><b>400 m H\u00fcrden<\/b><\/p>\n<h3>Kariem Hussein elektrisiert die Fans &#8211; Kerron Clement siegt<\/h3>\n<p>Auf der achten H\u00fcrde lag Ex-Europameister Kariem Hussein noch an der Spitze, gleichauf mit Olympiasieger Kerron Clement (USA), doch auf den letzten Metern brach das Schweizer Aush\u00e4ngeschild noch ein. Immerhin resultierte in diesem Klassefeld mit 49,21 Sekunden noch der gute f\u00fcnfte Rang. Kariem Hussein hatte im Vorfeld der Olympischen Spiele mit einer Verletzung zu k\u00e4mpfen, erreichte in Rio sein Topniveau nicht &#8211; und riskierte nochmals zum Saisonabschluss Einiges. Sein Auftritt elektrisierte das Stadion wie beim EM-Triumph vor zwei Jahren und seinem Sieg bei Weltklasse 2015. Kerron Clement sicherte sich die Diamond Trophy mit dem Erfolg in 48,72 Sekunden vor dem Portoricaner Javier Culson, der auch in diesem Rennen den zweiten Platz belegte \u2013 mit 7\/100 R\u00fcckstand auf Kerron Clement. <\/p>\n<p><b>Stabhochsprung<\/b><\/p>\n<h3>Sam Kendricks und Renaud Lavillenie teilen sich den Sieg<\/h3>\n<p>Aus dem Dreikampf \u00fcber der Stabhochsprung-Latte wurde ein geteilter Sieg: Olympiasieger Thiago Braz (Brasilien), der Olympia-Zweite Renaud Lavillenie (Frankreich) und der Olympia-Dritte Sam Kendricks (USA) meisterten allesamt die 5,84 Meter. Thiago Braz beendete danach seinen Wettkampf vorzeitig und \u00fcberliess den beiden Kollegen das Revier. Diese nahmen im Gleichschritt die 5,90 Meter im zweiten Versuch und scheiterten danach an 6,01 Metern. Renaud Lavillenie hatte schon zuvor seine siebte Diamond Trophy in der Tasche. Er ist \u00fcber alle Disziplinen hinweg der einzige, der in der Serie alle sieben Diamond Races gewinnen konnte.<\/p>\n<p><b>Dreisprung<\/b><\/p>\n<h3>5. Start, 5. Sieg und Meetingrekord f\u00fcr Christian Taylor<\/h3>\n<p>Der unwiderstehliche Dreispringer Christian Taylor (26), der nach London 2012 auch in Rio de Janeiro 2016 Olympiagold gewonnen hat, sicherte sich beim f\u00fcnften diesj\u00e4hrigen Start in der Diamond League den f\u00fcnften Sieg \u2013 und sprang mit phantastischen 17,80 Metern gleich auch noch Z\u00fcrcher Meetingrekord. Damit blieb der US-Amerikaner nur sechs Zentimeter unter seiner eigenen Jahres-Weltbestleistung \u2013 und liess sich die Diamond Trophy logischerweise nicht mehr nehmen. Chris Carter (USA) und Alexis Copello (Kuba), die Christian Taylor die Gesamtwertung im Diamond Race noch h\u00e4tten streitig machen k\u00f6nnen, landeten mit 16,75 resp. 16,71 Metern auf den Pl\u00e4tzen 3 und 4. Nur Troy Doris (Guyana) \u00fcbertraf mit 17,01 Metern neben Christian Taylor die 17-Meter-Marke.<\/p>\n<p><b>Kugelstossen<\/b><\/p>\n<h3>Tom Walsh schl\u00e4gt mit Ozeanienrekord den Olympiasieger<\/h3>\n<p>Der Neuseel\u00e4nder Tom Walsh lieferte sich im Kugelstossring ein packendes Duell mit dem Olympiasieger Ryan Crouser. Mit 22,20 Metern, einem neuen Ozeanienrekord, setzte er sich im dritten Durchgang vor den US-Amerikaner. Dieser hielt mit zun\u00e4chst 21,92 Metern und dann 22,00 Meter dagegen, kam aber nicht mehr an dem Olympia-Dritten vorbei. Tom Walsh verteidigte damit seine F\u00fchrung im Diamond Race eindrucksvoll und durfte sich obendrein \u00fcber 40.000 US-Dollar Pr\u00e4mie freuen. <\/p>\n<p><b>Speerwerfen<\/b><\/p>\n<h3>Jakub Vadlejch f\u00e4ngt Thomas R\u00f6hler ab<\/h3>\n<p>Vor zwei Jahren hatte sich Thomas R\u00f6hler in Z\u00fcrich noch mit dem letzten Wettkampf die Diamond Trophy geholt. Diesmal war es der Tscheche Jakub Vadlejch, der dem deutschen Olympiasieger den \u201eJackpot\u201c beim letzten Aufeinandertreffen entriss. Dabei sah es zun\u00e4chst so aus, als w\u00fcrde alles f\u00fcr Thomas R\u00f6hler laufen. Im ersten Durchgang hatte er 86,56 Meter erzielt. Das reichte bis zur vierten Runde zur F\u00fchrung, dann aber packte der Olympia-Achte Jakub Vadlejch einen Wurf auf 87,28 Meter aus, der ihm den Sieg und die entscheidenden zwanzig Punkte f\u00fcr das Diamond Race einbrachte. Dritter wurde mit Julian Weber (84,29 m) ein weiterer Deutscher.<\/p>\n<h4>Frauen<\/h4>\n<p><b>200 m<\/b><\/p>\n<h3>Elaine Thompson f\u00e4ngt Dafne Schippers ab &#8211; Diamond League-Rekord!<\/h3>\n<p>Elaine Thompson aus Jamaika, die 24 Jahre alte Doppel-Olympiasiegerin von Rio de Janeiro, sprintete in 21,85 Sekunden zu einem neuen Diamond League-Rekord. Im 200-m-Rennen, in dem nicht weniger als 25 Welt- und Olympiatitel vertreten waren, schnappte sie der Weltmeisterin auf dieser Strecke, der Niederl\u00e4nderin Dafne Schippers, den Sieg um eine Hundertsekunde weg. Dafne Schippers f\u00fchrte 40 Meter vor dem Ziel noch klar, musste sich in der ebenfalls exzellenten Zeit von 21,86 Sekunden jedoch geschlagen geben. Elaine Thompson verfehlte bei einem Hauch von R\u00fcckenwind ihre pers\u00f6nliche Bestzeit um knapp zwei Zehntel. Der Sieg im Diamond Race war der zuvor schon klar f\u00fchrenden Dafne Schippers jedoch nicht zu nehmen. Nicht in das Duell Thompson gegen Schippers konnten die beiden \u00fcbrigen prominenten Titelsammlerinnen Allyson Felix (USA, 3. in 22,02 sec) und Veronica Campbell-Brown (Jamaika, 6. in 22,51 sec) eingreifen. Die Schweizer Olympia-Teilnehmerin Mujinga Kambundji verlor nach guter erster H\u00e4lfte noch deutlich an Terrain und ging als Achte in 23,00 Sekunden durchs Ziel.<\/p>\n<p><b>800 m<\/b><\/p>\n<h3>Caster Semenya siegt &#8211; Mutige Selina B\u00fcchel nicht belohnt<\/h3>\n<p>\u00dcber 800 Meter war alles angerichtet f\u00fcr ein schnelles Rennen. Pacemakerin Ilona Usovich passierte die 400-Meter-Marke in 55.37 Sekunden. Das Feld mit Olympiasiegerin Caster Semenya (S\u00fcdafrika) folgte bereits mit Abstand. Selina B\u00fcchel lief lange Zeit an der Spitze mit. Nach 600 Metern in 1:27.1 Minuten musste die Schweizerin ihrem mutigen Auftritt jedoch Tribut zollen. Auf der Zielgeraden wurde sie von mehreren L\u00e4uferinnen ein- und \u00fcberholt und klassierte sich schliesslich in 1:59.48 auf Rang 10. Caster Semenya siegte in 1:56.44 Minuten vor der Olympiazweiten Francine Niyonsaba (Burundi, 1:56.76 min) und der Olympiadritten Margaret Wambui (Kenia, 1:57.04 min). Caster Semenya ist auch die Gewinnerin der Diamond Trophy. Die S\u00fcdafrikanerin gewinnt die Gesamtwertung mit 60 von m\u00f6glichen 80 Punkten.<\/p>\n<p><b>1500 m<\/b><\/p>\n<h3>Shannon Rowbury hauchd\u00fcnn vor Laura Muir<\/h3>\n<p>Spannender kann eine Lauf-Entscheidung fast nicht sein. Pacemakerin Jenny Meadows f\u00fchrte das 13-k\u00f6pfige Feld gut 920 Meter lang an. Nach 800 Metern in 2:08.10 und 1200 Metern in 3:11.28&nbsp; Minuten, waren die Favoritinnen um den Tagessieg noch immer dicht beisammen. 150 Meter vor dem Ziel folgte der Angriff der Schottin Laura Muir. Die Kenianerin und Olympiasiegerin Faith Kipyegon konnte nicht dagegen halten und wurde in 4:01.86 Minuten lediglich Siebte. Die Jahresweltbeste Laura Muir wurde auf den letzten Metern noch von Shannon Rowburry abgefangen. Die US-Amerikanerin st\u00fcrzte sich in 3:57.78 sieben Hundertstel vor Muir ins Ziel. Im Diamond Race konnte mit Laura Muir die Aufsteigerin der Saison dank ihrem zweiten Rang Olympiasiegerin Faith Kypyegon noch abfangen.<\/p>\n<p><b>100 m H\u00fcrden<\/b><\/p>\n<h3>Sechster Diamond-League-Streich f\u00fcr Kendra Harrison<\/h3>\n<p>Kendra Harrison (USA), Weltrekordlerin \u00fcber 100 m H\u00fcrden, die Olympia in Rio verpasst hatte, liess auch in Z\u00fcrich nichts anbrennen. In soliden 12,63 Sekunden buchte sie bereits den sechsten Erfolg in der Diamond League 2016, wodurch sie nat\u00fcrlich die Diamond Trophy \u00fcberlegen einheimste. Die Britin Cindy Ofili hielt in 12,70 Sekunden Altmeisterin Dawn Harper-Nelson (12,73 sec) aus den USA, die Olympiasiegerin von 2008 und Diamond-League-Gesamtsiegerin 2015, in Schach. Die beste Europ\u00e4erin im Feld, die deutsche Europameisterin Cindy Roleder, wurde in 12,80 Sekunden F\u00fcnfte.<\/p>\n<p><b>400 m H\u00fcrden<\/b><\/p>\n<h3>Shamier Little siegt &#8211; Lea Sprunger schliesst Saison vers\u00f6hnlich ab<\/h3>\n<p>\u00dcber 400 Meter H\u00fcrden, ausgetragen als Zusatzdisziplin, setzte sich mit Shamier Little die Vize-Weltmeisterin durch. In 53.97 Sekunden siegte die US-Amerikanerin vor der Europameisterin Sara Slott Petersen. Die D\u00e4nin lief 54.22 Sekunden. Eilidh Doyle (GBR), Olympiafinalistin \u00fcber die H\u00fcrden und Olympiadritte \u00fcber 4&#215;400 Meter, lief in 54.55 Sekunden auf Rang drei. Die EM-Dritte Lea Sprunger (Schweiz) zeigte sich gegen\u00fcber Lausanne verbessert. Mit 55.71 Sekunden und Rang sechs gelang der 26-J\u00e4hrigen ein vers\u00f6hnlicher Saisonabschluss.<\/p>\n<p><b>3000 m Steeple<\/b><\/p>\n<h3>Weltrekordhalterin Ruth Jebet siegt mit Meetingrekord<\/h3>\n<p>Ruth Jebet, die erst am Samstag am Diamond League Meeting in Paris den Weltrekord um sechs Sekunden verbessert hatte, war auch in Z\u00fcrich die Schnellste. Drei Runden vor Schluss konnte sich die L\u00e4uferin aus Bahrain aus einem Quartett absetzten und den Vorsprung kontinuierlich vergr\u00f6ssern. Ruth Jebet verbesserte bei ihrem Sieg den zwei Jahre alten Meetingrekord um mehr als acht Sekunden auf 9:07.00 Minuten. Gleichzeitig gewann die 19-J\u00e4hrige die Gesamtwertung des Diamond Race. Auf den R\u00e4ngen zwei und drei folgten mit Hyvin Kiyeng (Kenia) und Emma Coburn (USA) die Olympia-Zweite und Olympia-Dritte in 9:10.15 bzw. 9:17.42 Minuten. Die Schweizerin Fabienne Schlumpf lief von Anfang an am Ende des Feldes und wurde schliesslich bei ihrem ersten Auftritt im Hauptprogramm in 9:45.88 Minuten 13.<\/p>\n<p><b>Hochsprung<\/b><\/p>\n<h3>Gegen Ruth Beitia ist kein Kraut gewachsen<\/h3>\n<p>Die 37 Jahre alte Spanierin Ruth Beitia springt ihrer Konkurrenz nach Belieben davon. In Z\u00fcrich best\u00e4tigte sie ihren Olympiasieg von Rio eindr\u00fccklich. Ihre Siegesh\u00f6he von 1,96 Metern schaffte sonst keine der angetretenen neun Olympiafinalistinnen. Und damit machte Ruth Beitia auch den Sack im Diamond Race zu. Der Angriff der Spanierin auf ihre pers\u00f6nliche Besth\u00f6he von 2,02 Metern scheiterte allerdings. Mit 1,93 Metern belegten die US-Amerikanerin Inika McPherson und die Schwedin Sofie Skoog gemeinsam den 2. Platz. Die Olympiazweite Mirela Demireva (Bulgarien) kam mit 1,90 Metern nicht \u00fcber Platz f\u00fcnf hinaus. In Rio hatte Ruth Beitia bei ihrem vierten Anlauf erstmals Olympiagold gewonnen. 2012 war sie zur\u00fcckgetreten, aber nach ihrem Comeback zeigte ihre Karriere nur noch Richtung Erfolg. Jetzt ist sie offensichtlich auf einem H\u00f6hepunkt angelangt.<\/p>\n<p><b>Weitsprung<\/b><\/p>\n<h3>Brittney Reese vor Ivana \u0160panovic<\/h3>\n<p>Spannend war die Entscheidung im Weitsprung der Frauen. Gleich im ersten Versuch segelte die Olympia-Dritte Ivana \u0160panovic aus Serbien auf 6.93 Meter. Nach vier Spr\u00fcngen wurde das zehnk\u00f6pfige Feld auf vier Athletinnen reduziert. Im vierten Versuch gelang Brittney Reese ein Satz auf 6.95 Meter. Somit gewann Reese vor \u0160panovic. Darya Klishina (RUS) klassierte sich mit 6.63 Meter vor der weitengleichen Estin Ksenija Balta auf Rang drei. Olympiasiegerin Tianna Bartoletta (USA) musste sich mit einer Weite von 6.51 Metern und Rang sechs begn\u00fcgen. Im Diamond Race stand Ivana \u0160panovic bereits vor Weltklasse Z\u00fcrich als Siegerin fest. Mit 68 von m\u00f6glichen 80 Punkten setzte sie sich deutlich vor der Konkurrenz durch.<\/p>\n<p><b>Diskuswerfen<\/b><\/p>\n<h3>Sandra Perkovic bleibt ungeschlagen<\/h3>\n<p>An der Olympiasiegerin Sandra Perkovic f\u00fchrte auch in Z\u00fcrich kein Weg vorbei. Die Kroatin setzte sich mit 68,44 Metern, die sie im letzten Versuch erzielte, auch bei der siebten und letzten Station der Diamond League durch. Mit jedem ihrer vier g\u00fcltigen Versuche h\u00e4tte sie gewonnen. Auf den Pl\u00e4tzen zwei und drei landeten am Donnerstagabend die Olympia-Zweite Melina Robert-Michon (Frankreich; 63,91 m) und Weltmeisterin Denia Caballero (Kuba; 62,80 m). Sandra Perkovic brachte dieser Sieg weitere 20 Z\u00e4hler und in der Endabrechung mit 80 Punkten die Maximalausbeute in der K\u00f6nigsklasse der Leichtathletik ein. Sandra Perkovic gewann damit die Diamond Trophy zum f\u00fcnften Mal in Folge. <\/p>\n<p><b>4&#215;100 m<\/b><\/p>\n<h3>Jamaika triumphiert &#8211; Schweizer Frauenstaffel ansprechende Vierte<\/h3>\n<p>Mit einer Zeit von 43,38 Sekunden, die rund eine halbe Sekunde \u00fcber ihrem Landesrekord liegt, belegte die Staffel der Schweizer Sprinterinnen den ansprechenden vierten Rang. In der Besetzung Ajla del Ponte, Sarah Atcho, Ellen Sprunger und Salom\u00e9 Kora hielten die Schweizerinnen immerhin Polen und Norwegen in Schach. Die US-Staffel mit den Stars Tianna Bartoletta und Allyson Felix, die als Vierte durchs Ziel ging, wurde disqualifiziert. An der Spitze blieben die favorisierten Jamaikanerinnen mit Doppel-Olympiasiegerin Elaine Thompson (auf der Gegengeraden) und Veronica Campbell-Brown (als Schlussl\u00e4uferin) ihrem Ruf nichts schuldig. In 41,65 Sekunden distanzierten sie die Ukraine (42,76 sec) und Deutschland (43,03 sec) deutlich und holten sich die Z\u00fcrich Trophy.<\/p>\n<h4>Vorprogramm<\/h4>\n<p><b>100m Frauen<\/b><\/p>\n<h3>Christania Williams sprintet 11,04 Sekunden<\/h3>\n<p>Die Olympia-Zweite mit der Staffel, Christania Williams, wurde im Vorprogramm ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. In 11,04 Sekunden, es war die drittschnellste Zeit in der Karriere der 21-j\u00e4hrigen Jamaikanerin, setzte sie sich \u00fcber 100 Meter klar vor Barbara Pierre (USA; 11,20 sec) und Natalia Pohrebniak (Ukraine; 11,23 sec) durch. Am Start waren die Sprinterinnen etwas nerv\u00f6s: Erst der dritte Startversuch klappte.<\/p>\n<p><b>Young Diamonds Challenge<\/b><\/p>\n<h3>Drei Schweizer Siege beim Nachwuchs<\/h3>\n<p>Die 400 m H\u00fcrden entwickeln sich im Sog von Kariem Hussein immer mehr zu einer Schweizer Spezialdisziplin. In der Young Diamonds Challenge, der internationalen Nachwuchskonkurrenz im Vorprogramm zu \u201eWeltklasse Z\u00fcrich\u201c, gab es \u00fcber die Langh\u00fcrden einen Schweizer Doppelsieg bei den M\u00e4nnern und gar einen Dreifach-Erfolg bei den Frauen. Alain-Herv\u00e9 Mfomkba siegte in guten 50,77 Sekunden vor Dany Brand, und die Olympiateilnehmerin Petra Fontanive schwang in 56,49 Sekunden vor Robine Sch\u00fcrmann (58,17 sec) und der erst 16 Jahre alten Yasmin Giger (58,65 sec) obenaus.<\/p>\n<p>F\u00fcr den dritten Schweizer Erfolg im Young-Diamonds-Wettbewerb sorgte der Basler Alex Wilson \u00fcber 200 m in 20,82 Sekunden. Den 800-m-Lauf der M\u00e4nner gewann der Tscheche Filip Sasinek in 1:46,42 Minuten. Bester Schweizer war Jan Hochstrasser mit 1:49,14 Minuten. Athletinnen und Athleten aus insgesamt sechs Nationen starteten bei den \u201eYoung Diamonds\u201c.<\/p>\n<p><b>Stimmen der Athleten im Video:<\/b><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/RccC-72yOOo?rel=0\" height=\"315\" width=\"560\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n<p><b><link http:\/\/zurich.diamondleague.com\/news\/news-artikel\/news\/detail\/News\/die-grosse-weltklasse-vorschau-von-disziplin-zu-disziplin-1\/ - external-link-new-window \"Opens external link in new window\">Vorschau von Disziplin zu Disziplin<\/link><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Doppel-Olympiasiegerin Elaine Thompson war am Donnerstagabend bei \u201eWeltklasse Z\u00fcrich\u201c die...","protected":false},"author":0,"featured_media":946,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"city":[],"class_list":["post-945","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-zurich"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=945"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=945"},{"taxonomy":"city","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurich.wdl.uat-sports.swisstiming.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/city?post=945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}